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Nachsorge

Nach einer erfolgreich verlaufenen Brustkrebstherapie ist die Nachsorge ein wesentlicher Bestandteil des Therapieerfolgs. Zum einen sorgt sie dafür, dass ein Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) frühzeitig erkannt wird und somit bestmöglich behandelt werden kann. Auch Begleit- und Folgeerkrankungen im Rahmen der Krebserkrankung können so diagnostiziert und behandelt werden. Schliesslich ist es auch Aufgabe der Nachsorge, der krebskranken Patientin bei der Lösung und Verarbeitung von körperlichen, psychischen und sozialen Problemen zu helfen.

 

Die Nachsorge kann im Brustzentrum, beim Frauen- oder Hausarzt durchgeführt werden. Doch auch die Patientin selbst übernimmt wichtige Teile der Nachsorge im Rahmen der monatlichen Selbstuntersuchung der Brust.

 

 

Wie sieht die Nachsorge aus?

Während der Nachsorgeuntersuchung stehen Sie als Patientin im Mittelpunkt. Der Arzt wird Fragen nach Ihrem subjektiven Befinden, der körperlichen Leistungsfähigkeit, dem Auftreten von Besonderheiten oder Beschwerden und körperlichen Veränderungen stellen. Ausserdem wird sich der Arzt viel Zeit nehmen, all Ihre Fragen zu beantworten und Sie intensiv über die verschiedenen Möglichkeiten der psychischen, sozialen, familiären, körperlichen und beruflichen Rehabilitation informieren und beraten.

 

 

Nachsorgeplan

Während der Nachsorgephase sind Art und Häufigkeit der Untersuchungen geregelt und im Folgenden systematisch zusammengestellt:

 

Zeitplan Untersuchung

1. - 3. Jahr

4. - 5. Jahr
(Kontrolle: alle 6 Monate

ab 6. Jahr
(Kontrolle: alle 12 Monate)

Selbstuntersuchung

monatlich

monatlich

monatlich

Untersuchung der
Mamma durch Arzt

alle 3 Monate

alle 6 Monate

alle 12 Monate

Gynäkologische
Untersuchung

alle 12 Monate

alle 12 Monate

alle 12 Monate

Mammographie

alle 12 Monate

alle 12 Monate

alle 12 Monate

Mammasonographie

alle 6 Monate

alle 6 Monate

alle 12 Monate

Sonstige Bildgebung: Bei Verdacht auf Rückfall und/oder Metastasen

 

 

Selbstuntersuchung der Brust

Bei Frauen vor den Wechseljahren erfolgt die Selbstuntersuchung am besten einige Tage nach der Periode.

 

Betrachten Sie die Brüste vor dem Spiegel mit gesenkten und erhobenen Armen und achten Sie dabei auf Veränderungen der Form und der Grösse sowie auf Hautveränderungen.

 

 

 

 

Tasten Sie unter leichtem Druck mit der Unterseite der Finger die gesamte Brust spiralförmig von aussen nach innen auf allfällige Verhärtungen und Knoten ab. Ihre Finger bemerken Veränderungen besonders gut, wenn Sie zum Abtasten Massageöl oder Seifenschaum auf feuchter Haut benutzen.

 

 

 

 

 

Tasten Sie die Achselhöhlen mit den Fingerbeeren nach verhärteten oder vergrösserten Lymphknoten ab.

 
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