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Operationsmethoden der Lymphknoten

Lymphknoten sind Stationen, in denen Gewebsflüssigkeit gefiltert wird und beispielsweise Krebszellen abgefangen werden, bevor sie sich weiter im Körper ausbreiten und gesundes Gewebe zerstören oder verdrängen können. Die Lymphabflusswege der Brust liegen hauptsächlich in der Achselhöhle, aber auch im Bereich von Brust- und Schlüsselbein.

 

Befallene Lymphknoten zu entfernen ist für den weiteren Kranksheitsverlauf entscheidend.

 

Die entnommen Lymphknoten werden feingeweblich untersucht. Dies ist wichtig, um die Ausbreitung von Tumorzellen im Körper beurteilen zu können, eine für die weitere Therapie wichtige Information.

 

 

Wächterlymphknoten (Sentinelnode)

Der Wächter-Lymphknoten – auch Sentinel node genannt – ist derjenige Lymphknoten, zu dem die Lymphe aus dem Tumorgebiet als erstes abfliesst. Erst danach erreicht die Lymphe weitere Lymphknoten im Gebiet der Achselhöhle. Dieser Lymphknoten "wacht" also in gewissem Sinne über die anderen Lymphknoten. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der erste Lymphknoten, in dem sich Tumorzellen ansiedeln.

 

Um die Zahl der entfernten Lymphknoten gering zu halten, entfernt der Chirurg somit zunächst nur diesen Wächterlymphknoten.

 

Findet der Pathologe in der feingeweblichen Untersuchung während der Operation im Schnellschnitt keine Tumorzellen, verzichtet der Chirurg auf die Entfernung weiterer Achsellymphknoten. Enthält der Wächter-Lymphknoten Krebszellen, müssen weitere Lymphknoten entfernt und auf Tumorzellen untersucht werden.

 

 

Entfernung der Achsellymphknoten (Axilladissektion)

Frauen mit befallenen Lymphknoten (ca. 30–40%) profitieren von der Entfernung der Lymphknoten im Bereich der Achselhöhle im Sinne einer lokalen Tumorkontrolle und Verringerung des Krebsgewebes. Befallene Lymphknoten zu entfernen ist somit für den weiteren Krankheitsverlauf entscheidend.

 

Durch die radikale Entfernung der Achsellymphknoten kann es zur Ausbildung eines Lymphödems und zu Bewegungseinschränkungen des Arms kommen.

 

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